Dienstag, 1. Dezember 2015

Rezension - Nacht ohne Sterne


Autor: Gesa Schwartz 
Seiten: 542
Verlag: cbt
ISBN: 978-3570163207
Preis: 18,99€


Klappentext
Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...


Zum Inhalt
Man wird direkt in eine etwas andere Welt hineingeworfen, indem man sich in einer düsteren Situation mit Naya, einigen Lichtelfen und einem Wesen aus der Unterwelt befindet. Naya Mutter war eine Lichtelfin, somit ist Naya eine Halbelfin. Ihr bester Freud Jaron ist ebenfalls ein Lichtelf und gehört zu den Askari (sowas wie die Armee der Lichtelfen). Nachdem Naya den Dunkelelf Vidar kennenlernt, zu dem sie sich unwahrscheinlich hingezogen fühlt und dann auch noch ihre Magie erwacht, gerät sie zwischen die Fronten, da die Dunkel-  und die Lichtelfen seit Jahren auf Kriegsfuß stehen. 

Meinung
Naya war mir von Beginn an eigentlich sehr sympathisch, doch zwischenzeitlich konnte ich sie in ihren Handlungen nicht mehr ganz nachvollziehen.
Ich finde, der Schreibtstil passt perfekt zu der Geschichte, da dieser auch sehr fantasievoll und bildlich ist. Mir persönlich fast schon etwas zu ausschweifend und bildlich, da es dadurch manchmal wirklich schwer wird, der Handlung zu folgen. Besonders am Anfang und am Ende des Buches war ich sehr verwirrt und konnte die Geschehnisse nur schwer verfolgen. Auch war es schwierig, die ganzen Orte und Leute auseinanderzuhalten und sich die verschiedenen Begriffe zu merken.
Die Story an sich fand ich wirklich sehr schnell vorhersehbar. Nachdem Naya den Dunkelelf Vidar kennengelernt hat und man dann von Jaron noch die Vergangenheit der Elfen erfährt, war für mich klar, welche Richtung das Ganze nehmen wird.
Die 'Liebesgeschichte' zwischen Vidar und Naya fande ich zu Beginn komisch, da mir Vidar so garnicht sympathisch war und ich Naya einfach nicht verstehen kann, wie sie sich zu dem Feind hingezogen fühlen kann, was sie mir ziemlich naiv vorkommen lies. Doch mit der Zeit und wie man Vidar besser kennen lernte, wurde er mir immer sympathischer und ich konnte ihm dann auch vertrauen.
Den Mittelteil des Buches fande ich etwas langweilig, da sich die "Reise" von Naya und Vidar ziemlich gezogen hat. Doch im letzten Drittel ist dann doch wirklich sehr viel passiert und es wurde teilweise sehr spannend. Leider konnte mich das Ende dann aber nicht ganz überzeugen :/

Fazit
Ich habe mich stellenweise etwas durch das Buch quälen müssen, da es mir etwas zu verwirrend war und auch teilweise sehr langweilig. Dafür ist im letzten Teil doch Spannung aufgekommen und ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es denn dann weitergeht. Alles in Allem bin ich froh, dass ich das Buch gelesen habe, doch leider konnte es mich nicht ganz überzeugen, da mich dafür zu viele Sachen gestört haben.
Daher vergebe ich 3,5 Sterne.
Eure mona ♥

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